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Karl May Spiele Bad Segeberg: Karl-May-Spiele trauern um den „Großen Vater der Melodien“

Posted by on 28. April 2019

‍Würdigende Worte von Geschäftsführerin Ute Thienel zum Tod von Martin Böttcher.

Mit großer Bestürzung reagieren die Karl-May-Spiele auf den Tod des Filmkomponisten Martin Böttcher. Er ist am Karfreitag im Alter von 91 Jahren in der Nähe von Rendsburg gestorben. Seine berühmten Melodien aus den Karl-May-Filmen werden nach wie vor in jeder Inszenierung am Kalkberg gespielt.

„Die Nachricht von Martin Böttchers Tod macht uns alle unheimlich traurig“, sagt Ute Thienel, Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH. „Ohne ihn wären die Karl-May-Filme und auch die Karl-May-Spiele nicht das, was sie heute sind. Denn was wäre eine prächtige Landschaftsaufnahme ohne stimmungsvolle Musik? Oder ein Überfall ohne dramatische Untermalung? Und was wäre vor allem ein Winnetou-Auftritt ohne ‚Winnetou-Melodie‘? Musik weckt Gefühle – und die Klaviatur der Gefühle beherrschte Martin Böttcher meisterlich. Er hat das geschafft, wovon Andere nur träumen: Er hat einen eigenen, unverwechselbaren Sound geschaffen.“ 56 Kinostreifen und über 100 Fernsehfilme und Serien hat er mit seinen Kompositionen bereichert.

Die Karl-May-Spiele haben Martin Böttcher im Sommer 2011 bei der Premiere der Inszenierung „Der Ölprinz“ zu ihrem Ehrenhäuptling gemacht. Er wurde im Bad Segeberger Freilichttheater unter Standing Ovations als „Großer Vater der Melodien“ in die Reihe der Ehrenhäuptlinge aufgenommen. „Aufgetreten ist Martin Böttcher damals zu seinem ganz persönlichen Lieblingsstück aus den Karl-May-Filmen: der ‚Old-Shatterhand-Melodie‘“, schildert Ute Thienel. „Sie war 17 Wochen lang die Nummer eins der deutschen Charts, als diese noch Hitparade hießen.“ Ohnehin war der berühmte Komponist am Kalkberg ein gern gesehener Premierengast, der den Spielen häufig seinen Besuch abstattete und es genoss, die Gänsehaut-Wirkung seiner Musik bei Tausenden von Zuschauern live zu erleben.

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